Dienstag, 20. Januar 2015

Krebs und Artemisia annua

Krebszellenaktivität kann in vielen Fällen gestoppt werden:

Die etwa 20 Wirkstoffe* von "Artemisia annua var. anamed", aus dem das Malariamittel Artemisinin gewonnen wird, haben laut zahlreicher Studien diese Ergebnisse gezeigt:

 

    • Sie sind besonders unter Eisen-II Gabe hochselektiv und wirken auf Krebszellen sehr toxisch; sie greifen Erbgut und Zellmembran der Krebszellen an 
    • In vitro Apoptose von Krebszellen innerhalb 16 Stunden bis zu 97%
    • auf normale Zellen haben sie bei korrekter Verwendung fast keinen negativen Effekt
    • Auch Krebszellen, die gegenüber chemischen Zytostatika resistent sind, reagieren bzw. werden abgetötet.
    • Hemmung der Angiogenese - tumoreigenes Blutversorgungssystem
    • Verringerung der Tumorgröße
    • Die meisten Krebsarten und Zelllinien reagieren und sind empfindlich! 
    • Die Wirkstoffe erhöhen oder stellen die Sensitivität gegenüber radiologischer Behandlung wieder her.
    • Das Phytozytostatikum "Artemisia annua" verträgt sich mit den meisten Chemozytostatika und unterstützt deren Wirkung, aber nicht mit allen; bitte vorher klären! 
    • Der Hauptwirkstoff Artemisinin ist so gut wie nicht wasserlöslich und muss deshalb per Alkohol, DMSO oder anderen Lösungsmitteln aus den Pflanzenzellen extrahiert werden!
    • Verbesserung der Langzeitwirkung lag bei 60%, in vitro 100% Henry Lai, Narendra Singh, Washington University, 2002


    In Artemisia annua enthaltene Stoffe*:

    Sesquiterpenlacton Artemisinin (Qinghaosu) 

    Sesquiterpenderivate wie z. B. die Arteannuinsäure kommen in
    Arteannuin B vor, bei denen es sich evtl. um Vorstufen in der Biogenese des Artemisinins handelt
    Dihydroartemisinin
    Artesunat (12a-Succinat von Artemisinin)
    Artemether
    Arteether
    Sesquiterpenlactone (Dihydro-epideoxyarteannuin B und Deoxyartemisinin)

    Sonstige Verbindungen:
    methoxylierte Flavonoide = Artemetin, Chrysosplenetin oder Eupatorin

    Cumarin, Menthol, Thymol, Beta-Sitosterol

    Wirkungsmechanismus von Artemisia

    Der Wirkungsmechanismus ist äußerst bemerkenswert. Artemisia annua enthält ein chemisch stabiles Peroxid, was es nach den chemischen Grundregeln gar nicht geben kann. Plasmodien und auch Krebszellen enthalten 10-1000 mal mehr Eisenionen im Vergleich zu normalen Zellen. Dieses Eisen „zerbricht“ das Peroxid, welches sich sofort in zwei sehr aggressive freie Radikale verwandelt und die betroffene Zelle rasch abtötet. Einfach ausgedrückt: die Krebszelle wird von innen her massiv oxidiert und stirbt. Grundsätzlich kann jede Krebsart mit Artemisia annua behandelt werden, sehr langsam wachsende Krebszellen mit geringem Eisengehalt werden ev. nur mäßig oder kaum angegriffen.







    Biologische Chemotherapie


    Freitag, 12. Dezember 2014

    Artemisia annua

    Malaria-Medikament Artesunat aktiviert 

    Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod

    Malaria-Medikament Artesunat aktiviert Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod

    Pressemitteilung Nr. 229/2011
    8. Juli 2011

    Heidelberger Wissenschaftler untersuchen zelluläre Prozesse beim Abtöten von Brustkrebszellen
    Artesunat 460x175
    Mit Artesunat behandelte Krebszellen zeigen fragmentierte Mitochondrien (grün) sowie Lysosomen (rot), die sich in der Nähe des Zellkerns angesammelt haben. Unbehandelte Krebszellen weisen demgegenüber typischerweise vernetzte Mitochondrien und durch die gesamte Zelle verteilte Lysosomen auf.














    Die aus einer Heilpflanze gewonnene Wirksubstanz Artemisinin kann nicht nur in der Malaria-Behandlung, sondern möglicherweise auch in der Krebsbehandlung Anwendung finden. Die zellulären Abläufe beim Abtöten von Brustkrebszellen mit Hilfe von Artesunat, einem Derivat des Artemisinin, haben Wissenschaftler des BioQuant-Zentrums der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) untersucht. Sie konnten zeigen, dass membrangebundene Zellorganellen, die sogenannten Lysosomen, und das dort vorhandene reaktive Eisen eine zentrale Rolle beim Artesunat-induzierten programmierten Zelltod der Krebszellen spielen. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Biological Chemistry“ veröffentlicht.

    Extrakte der Heilmittelpflanze Einjähriger Beifuß – Artemisia annua L. – werden seit mehr als zweitausend Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. In den 1970er Jahren wurde die Wirksubstanz Artemisinin identifiziert und klinisch als wirksames Mittel gegen Malaria charakterisiert. Heutzutage werden Artemisinine weltweit als Anti-Malaria-Mittel angewendet. Zu den Derivaten gehört das Artesunat, das wie das Artemisinin seine zellabtötende Wirkung durch die chemische Reaktion mit Eisen entfaltet. Dabei entstehen sogenannte reaktive Sauerstoffspezies, die umgangssprachlich auch als freie Sauerstoffradikale bezeichnet  werden. In Malariaerregern entfalten sich die toxischen Effekte von Artemisinin in der Nahrungsvakuole des Parasiten, die durch den dort stattfindenden Abbau von Wirts-Hämoglobin hohe Konzentrationen von redox-aktivem Eisen aufweist. 

    Analog zu den Nahrungsvakuolen des Malariaerregers haben die Heidelberger Wissenschaftler die Lysosomen im Artesunat-induzierten Zelltod bei Brustkrebszellen untersucht. Lysosomen sind von einer Membran umgebene eukaryotische Zellorganellen, die mit Hilfe bestimmter Enzyme zelluläre Komponenten abbauen. Zusätzlich enthalten sie, wie die Nahrungsvakuole der Malariaerreger, größere Konzentrationen von redox-aktivem Eisen. Dieses lysosomale Eisen haben die Wissenschaftler als zentralen Ausgangspunkt für den durch Artesunat ausgelösten Zelltod bei Brustkrebszellen identifiziert. Die Forschergruppe „Systems Biology of Cell Death Mechanisms“ unter der Leitung von Dr. Nathan Brady hat bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass die gezielte Blockade von reaktivem Eisen in den Lysosomen die Krebszellen schützt, während andererseits eine Erhöhung des lysosomalen Eisengehalts die schädliche Wirkung von Artesunat für die Krebszellen steigert.

    Wie Dr. Anne Hamacher-Brady, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe „Integrative Bioinformatics and Systems Biology“ unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Eils erläutert, sind intakte Lysosomen die Voraussetzung dafür, dass das Zelltodsignal an die Mitochondrien weitergeleitet wird. Mitochondrien, normalerweise die „Kraftwerke“ der Zelle, spielen im programmierten Zelltod häufig durch die Freisetzung sogenannter pro-Zelltodmoleküle eine Rolle. Im Zelltod durch Artesunat findet diese Umwandlung der Mitochondrien in Zelltod-Organellen in Abhängigkeit des lysosomalen Eisens statt. Die Wissenschaftler konnten außerdem zeigen, dass das Artesunat durch seinen Einfluss auf die räumliche Verteilung von zellulären Komponenten Prozesse blockiert, die normalerweise das Überleben und die Verbreitung von Krebszellen unterstützen. Dazu gehört unter anderem der Vorgang der Autophagie, bei dem die Zelle eigene Bestandteile lysosomal abbaut und damit in Situationen mit begrenzter Nährstoffzufuhr, wie zum Beispiel im Inneren eines Tumors, überlebenswichtige Makromoleküle recycelt.

    Nach Angaben der Heidelberger Wissenschaftler wurde der Zelltod durch Artesunat nur in Brustkrebs-Zelllinien und nicht in „gesunden“ Brustepithel-Zelllinien ausgelöst. Ihre Hypothese ist, dass diese Selektivität gegenüber Krebszellen ihre Ursache darin haben könnte, dass die Krebszellen durch einen veränderten Stoffwechsel einen erhöhten Bedarf an Eisen aufweisen. Dies ist Gegenstand aktueller Untersuchungen der beiden Forschergruppen am BioQuant-Zentrum. Informationen im Internet können unter der Adresse http://ibios.dkfz.de/tbi unter dem Stichwort „Artesunate“ abgerufen werden.

    Originalveröffentlichung:
    A. Hamacher-Brady, H.A. Stein, S. Turschner, I. Toegel, R. Mora, N. Jennewein, T. Efferth, R. Eils, N.R. Brady: Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production. J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Digitales Bildmaterial kann in der Pressestelle abgerufen werden.

    Kontakt:
    Dr. Nathan Brady
    DKFZ und Universität Heidelberg
    BioQuant-Zentrum, Telefon (06221) 54-51322
    nathan.brady@bioquant.uni-heidelberg.de

    Prof. Dr. Roland Eils
    Universität Heidelberg und DKFZ
    BioQuant-Zentrum, Telefon (06221) 54-51290
    roland.eils@bioquant.uni-heidelberg.de
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de

    Donnerstag, 11. Dezember 2014

    Wirkmechanismus von Artemisinin/Artesunate

    Wirkmechanismus von Artemisinin/Artesunate:

    Die Molekülstruktur von Artesunate enthält komplizierte Sauerstoffbrücken (Endoperoxidbrücken). Diese Sauerstoffbrücken sind instabil und brechen auf, wenn die Moleküle an eine Zelle andocken. Bei diesem Andocken und Aufbrechen der Sauerstoffbrücken werden dann sehr aggressive Sauerstoffteile frei (Radikale), welche die (Krebs-)Zelle zerstören. 




    Eine weitere Wirkung geht vom Restmolekül der Artesunate aus. Diese bilden sich mit Eiweißen zu so genannten Proteinadukten, welche den Tumor zusätzlich von innen zerstören. Krebszellen werden mit soviel Eisen wie möglich vollgepumpt. Gibt man Artemisinin, wird die gleiche Reaktion wie bei Malaria in Gang gesetzt, es kommt zur massiven Freisetzung von Sauerstoffradikalen in der Krebszelle, so dass dies zu ihrem Untergang führt: sie werden vernichtet.
    Bestätigt wurden diese Befunde an Brustkrebszellkulturen. Acht Stunden nach Exposition gegen Artemisinin waren 75% der Zellen vernichtet, nach 16 Stunden lebten so gut wie keine mehr - 97%. Noch beeindruckender waren Tests mit Leukämiezellen. Diese waren bereits nach acht Stunden völlig zerstört.
    Neben seiner hohen Effektivität hat Artesiminin viele Vorteile:
    • Es ist selektiv und wirkt auf Krebszellen sehr toxisch
    • auf normale Zellen hat es fast keinen negativen Effekt
    • Auch Krebszellen, die gegenüber Zytostatika resistent sind, reagieren bzw. werden abgetötet.
    • Sie erhöhen oder stellen wieder her die Sensitivität gegenüber radiologischer Behandlung
    • Alle Krebsarten und die meisten Zelllinien reagieren und sind empfindlich!
    • Langzeitwirkung lag bei 60%, in vitro 100% Henry Lai, Narendra Singh, Washington University, 2002
    (Intern. J. Oncology 18: 767 – 773, 2001 Effert et al.)

    How does Artesunate kill cancer?

    How does Artesunate kill cancer?

    2014 July




    How does Artesunate kill cancer?

    How does Artesunate kill cancer?


    Artesunate is a drug that was initially designed for combating malaria, however, recently it has shown great promise as a cancer therapy1,2,3. It has been used in combination with some chemotherapies to improve outcomes in advanced cancer patients5. When fighting cancer it is important to use every tool at your disposal to weaken the cancer and strengthen your own cells. Artesunate is another weapon in the arsenal of natural remedies that can make a significant difference in the fight against cancer.
    The mechanism of action for artesunate in the context of cancer therapy is very well defined. Cancer cells have a tendency to absorb iron at high levels and this is thought to accelerate the mutation rate within these cells. Iron reacts with oxygen to form free radicals, which are reactive molecules that damage DNA. In normal cells this reaction is a problem; in cancer cells it allows them to mutate and develop resistance to therapies. Artesunate activates mitochondrial apoptosis by iron catalyzed lysosomal reactive oxygen species production4. In other words, this drug will use the iron within the cancer cells against them.
     

    Artemisinin – Malariawirkstoff gegen Krebs?

    Artemisinin - Malariawirkstoff gegen Krebs?

    Artemisinin – Malariawirkstoff gegen Krebs?

    Vortrag des Pharmazeuten Prof. Dr. Thomas Efferth am 24. Januar an der Freien Universität

    Nr. 025/2014 vom 23.01.2014
    Der Pharmazeut Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz hält am Freitag, dem 24. Januar 2014, an der Freien Universität Berlin einen Vortrag über die Erforschung der Einsatzmöglichkeiten des pflanzlichen Wirkstoffs Artemisinin in der Krebsbekämpfung. Die Derivate von Artemisinin gelten als die derzeit besten Medikamente zur Bekämpfung der Malaria. Artesunate, eines dieser Derivate, ist aber offenbar auch wirksam gegen eine Reihe von Krebsarten. Im Jahr 2008 gelang es Thomas Efferth, Leiter der Abteilung für Pharmazeutische Biologie am Institut für Pharmazie und Biochemie der Universität Mainz, den Wirkmechanismus nachzuweisen: Er konnte an Brustkrebszellen zeigen, dass membrangebundene Zellorganellen – die sogenannten Lysosomen – und das dort vorhandene reaktive Eisen eine zentrale Rolle beim Zelltod der Krebszellen spielen, wenn dieser durch Artesunat ausgelöst wird. In seinem Vortrag wird Thomas Efferth einen Überblick über die Forschungsarbeiten geben und erläutern, warum Artesunate bislang kein breitgenutztes Krebsmedikament ist. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
    Thomas Efferth ist ein Pionier der Artesunate-Krebs-Forschung und arbeitet seit mehr als zehn Jahren auf diesem Gebiet. Das Artemisinin-Derivat Artesunate löst nach seiner Einschätzung die Selbstzerstörung von Krebszellen aus. Artesunate als Krebsmedikament wird auch von anderen Forschern untersucht, es gibt dazu mittlerweile mehr als 300 Veröffentlichungen.
    Dem Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und Professor der Freien Universität Berlin, Peter Seeberger, gelang es 2011, Artemisinin mit einem einfachen, photochemischen Reaktor aus dem Abfall der bisherigen Produktion herzustellen. Durch seine Erfindung kann der Anteil des aus einer Pflanze gewonnen Wirkstoffes um mehr als die Hälfte erhöht werden. Kombiniert mit anderen Maßnahmen, könnte die Ausbeute von Artemisinin aus den Pflanzen vervielfacht werden.
    Zeit und Ort
    • Freie Universität Berlin, Institut für Chemie und Biochemie, Hörsaal, Arnimallee 22, 14195 Berlin, U-Bhf. Dahlem-Dorf (U3)
    • Freitag, 24. Januar 2014, 11.00 Uhr
     

    Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung | Malaria-medications

    Malaria-(*und Krebs-)Medikamente aus Abfall

    Forschungserfolg durch Zusammenarbeit von Chemikern und Ingenieuren aus Berlin, Potsdam und Magdeburg

    10. September 2014
    <p>Vom Abfall zum Malariamedikament - Prof. Peter H. Seeberger (links) und Dr. Kerry Gilmore vor ihrer Entwicklung - ein Photoreaktor, der kontinuierlich aus Abfall Artesunat und drei andere Medikamente produzieren kann.</p>
    Vom Abfall zum Malariamedikament - Prof. Peter H. Seeberger (links) und Dr. Kerry Gilmore vor ihrer Entwicklung - ein ... [mehr]
    Die derzeit besten Medikamente gegen Malaria können jetzt direkt aus dem Pflanzenabfall der bisherigen Produktion in einem Schritt hergestellt werden. Einem Team von Prof. Dr. Peter H. Seeberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und Professor an der Freien Universität Berlin, gelang es in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Seidel-Morgenstern und Kollegen des Max-Planck-Institutes für Dynamik komplexer technischer Systeme, sämtliche Verfahrensschritte zur Produktion der Medikamente, inklusive der Aufreinigung, erstmals kontinuierlich durchzuführen. Mit der neuen Methode kann jetzt die komplette Medikamentenherstellung direkt im Durchflussreaktor an einem einzigen Ort stattfinden. Die dabei erreichte Reinheit der Medikamente erfüllt die Anforderungen der Zulassungsbehörden. Einen photochemischen Durchflussreaktor zur Produktion von Artemisinin hatten die Wissenschaftler in Berlin bereits vor zwei Jahren entwickelt.

    * vom Admin dieser Seite ergänzt







    Rezept für neue Medikamente


    ...Wie in den Industriestaaten sind auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern Brust- und Gebärmutterhalskrebs die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. In den Industrieländern gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente. In Afrika dagegen bedeuten sie ein sicheres Todesurteil. Nach einer Diagnose, wenn es sie denn gibt, leben die Kranken im Durchschnitt noch etwa vier Monate – ohne jede Behandlung. Die Krebsmedikamente der Industriestaaten können sich nur die wenigsten Patienten in den afrikanischen Ländern leisten.
    Ähnliches gilt für China und Vietnam, wo die Menschen aufgrund verbesserter Lebensbedingungen und Gesundheitsversorgung immer älter werden und dadurch die Anzahl der Krebserkrankungen stark ansteigt. Auch in diesem Fall reguliert der Markt die Menge der Pharmazeutika. Da sich so gut wie niemand die teuren Arzneien der Industrieländer leisten kann und es auch keine Krankenkassen gibt, werden dort kaum Krebsmedikamente angeboten.
    Die Vorstellung, der Markt regele alles, ist also gleichzeitig richtig und falsch. Der Markt ist tatsächlich das Regulativ, aber diese Art der Regelung ist aus einer übergeordneten systemischen Sicht nicht immer sinnvoll. In den Entwicklungs- und Schwellenländern wäre eine Minimalversorgung mit Krebsmedikamenten äußerst sinnvoll, aber dazu müsste es neue, extrem billige Krebsmedikamente geben. Und die werden von den Pharmafirmen der Industrieländer nicht erforscht, weil billige Medikamente keine hohen Profitmargen haben.

    Malariamedikamente, die aus dem aus einer Pflanze extrahierten Wirkstoff Artemisinin hergestellt werden, wirken auch gegen Krebs. Eine Artemisininbehandlung gegen Malaria kostet etwa einen Euro. Klinische Studien zeigen seit mehr als zehn Jahren, dass Artemisinin gegen viele Krebsarten ähnlich wirksam ist wie heutige Krebsmedikamente.

    Aber kein pharmazeutisches Unternehmen macht sich an die Zulassung von Artemisininderivaten als Krebsmittel, weil der Hersteller die hohen Kosten für die klinischen Zulassungsphasen zu tragen hätte, letztlich aber kein wirksames Patent anmelden könnte. Denn der Wirkstoff ist bereits als Malariamedikament zugelassen.
    So behindert die marktwirtschaftliche Logik die Erforschung und Zulassung eines massentauglichen Krebsmedikaments für Afrika, Asien – und letztlich auch für die Industriestaaten.

    Mittwoch, 10. Dezember 2014

    Willmar Schwabe Award 2006: Antiplasmodial and Antitumor Activity of Artemisinin - From Bench to Bedside

    Thieme E-Journals - Planta Medica / Abstract

    Abstract

    Secondary metabolites from plants serve as defense against herbivores, microbes, viruses, or competing plants. Many medicinal plants have pharmacological activities and may, thus, be a source for novel treatment strategies. During the past 10 years, we have systematically analyzed medicinal plants used in traditional Chinese medicine and focused our interest on Artemisia annua L. (qinhao, sweet wormwood). We found that the active principle of Artemisia annua L., artemisinin, exerts not only antimalarial activity but also profound cytotoxicity against tumor cells. The inhibitory activity of artemisinin and its derivatives towards cancer cells is in the nano- to micromolar range. Candidate genes that may contribute to the sensitivity and resistance of tumor cells to artemisinins were identified by pharmacogenomic and molecular pharmacological approaches. Target validation was performed using cell lines transfected with candidate genes or corresponding knockout cells. The identified genes are from classes with diverse biological functions; for example, regulation of proliferation (BUB3, cyclins, CDC25A), angiogenesis (vascular endothelial growth factor and its receptor, matrix metalloproteinase-9, angiostatin, thrombospondin-1) or apoptosis (BCL-2, BAX, NF-κB). Artesunate triggers apoptosis both by p53-dependent and -independent pathways. Antioxidant stress genes (thioredoxin, catalase, γ-glutamylcysteine synthetase, glutathione S-transferases) as well as the epidermal growth factor receptor confer resistance to artesunate. Cell lines overexpressing genes that confer resistance to established antitumor drugs (MDR1, MRP1, BCRP, dihydrofolate reductase, ribonucleotide reductase) were not cross-resistant to artesunate, indicating that artesunate is not involved in multidrug resistance. The anticancer activity of artesunate has also been shown in human xenograft tumors in mice. First encouraging experience in the clinical treatment of patients suffering from uveal melanoma calls for comprehensive clinical trials with artesunate for cancer treatment in the near future.


    https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/s-2007-967138

    Donnerstag, 5. Dezember 2013

    Previewed Publications - Artemisinin Anticancer Properties

    Sehr geehrter Herr Papendorf,

    das ist in der Tat eine sehr interessante Substanz, ich habe noch etwas darüber gelesen und schicke Ihnen in der Anlage noch 2 Arbeiten.


    Alles Gute und einen schönen 2. Advent.

    Ihr

    Peter Hammerer




    Prof. Dr. Peter Hammerer
    Chefarzt Klinik für Urologie und Uroonkologie
    Klinikum Braunschweig
    Salzdahlumer Str. 90
    D 38126 Braunschweig
    Tel.: +49 531 595 2312
    Fax: +49 531 595 2657
    E-Mail: urologie@klinikum-braunschweig.de
    Web: http://www.klinikum-urologie.de

    Anticancer Properties of Distinct Antimalarial Drug Classes

    Anticancer Properties of Distinct Antimalarial Drug Classes

    • Rob Hooft van Huijsduijnen, R. Kiplin Guy, Kelly Chibale, Richard K. Haynes, Ingmar Peitz, Gerhard Kelter, Margaret A. Phillips, Jonathan L. Vennerstrom, Yongyuth Yuthavong, Timothy N. C. Wells mail

    • Published: December 31, 2013
    • DOI: 10.1371/journal.pone.0082962

     Abstract

    We have tested five distinct classes of established and experimental antimalarial drugs for their anticancer potential, using a panel of 91 human cancer lines. Three classes of drugs: artemisinins, synthetic peroxides and DHFR (dihydrofolate reductase) inhibitors effected potent inhibition of proliferation with IC50s in the nM- low µM range, whereas a DHODH (dihydroorotate dehydrogenase) and a putative kinase inhibitor displayed no activity. Furthermore, significant synergies were identified with erlotinib, imatinib, cisplatin, dasatinib and vincristine. Cluster analysis of the antimalarials based on their differential inhibition of the various cancer lines clearly segregated the synthetic peroxides OZ277 and OZ439 from the artemisinin cluster that included artesunate, dihydroartemisinin and artemisone, and from the DHFR inhibitors pyrimethamine and P218 (a parasite DHFR inhibitor), emphasizing their shared mode of action. In order to further understand the basis of the selectivity of these compounds against different cancers, microarray-based gene expression data for 85 of the used cell lines were generated. For each compound, distinct sets of genes were identified whose expression significantly correlated with compound sensitivity. Several of the antimalarials tested in this study have well-established and excellent safety profiles with a plasma exposure, when conservatively used in malaria, that is well above the IC50s that we identified in this study. Given their unique mode of action and potential for unique synergies with established anticancer drugs, our results provide a strong basis to further explore the potential application of these compounds in cancer in pre-clinical or and clinical settings.



    Design, Synthesis, and Biological Evaluation of Artemisinin-Indoloquinoline Hybrids as Potent Antiproliferative Agents

    Molecules 2014, 19(11), 19021-19035; doi:10.3390/molecules191119021
    Article

    Design, Synthesis, and Biological Evaluation of Artemisinin-Indoloquinoline Hybrids as Potent Antiproliferative Agents

    1,†, 2, 1, 3, 1, 1, 1, 3, 2,*  and 1,*





    Abstract: A series of artemisinin-indoloquinoline hybrids were designed and synthesized in an attempt to develop potent and selective anti-tumor agents. Compounds 7a7f, 8 and 9 were prepared and characterized. Their antiproliferative activities against MV4-11, HCT-116, A549, and BALB/3T3 cell lines in vitro were tested. Nearly all of the tested compounds (79, except for compounds 7d and 7e against HCT-116) showed an increased antitumor activity against HCT-116 and A549 cell lines when compared to the dihydroartemisinin control. Especially for the artemisinin-indoloquinoline hybrid 8, with an 11-aminopropylamino-10H-indolo[3,2-b]quinoline substituent, the antiproliferative activity against the A549 cell line had improved more than ten times. The IC50 value of hybrid 8 against A549 cell lines was decreased to 1.328 ± 0.586 μM, while dihydroartemisin showed IC50 value of >20 µM in the same cell line. Thus, these results have proven that the strategy of introducing a planar basic fused aromatic moiety, such as the indoloquinoline skeleton, could improve the antiproliferative activity and selectivity towards cancer cell lines.
    This is an open access article distributed under the Creative Commons Attribution License which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited.


    Mittwoch, 9. Oktober 2013

    Artemisinin derivative artesunate induces radiosensitivity in cervical cancer cells in vitro and in vivo

    Radiation Oncology | Full text | Artemisinin derivative artesunate induces radiosensitivity in cervical cancer cells in vitro and in vivo

    Radiation Oncology 2014, 9:84  Published: 25 March 2014

    Objective

    Cervical cancer is the third most common type of cancer in women worldwide and radiotherapy remains its predominant therapeutic treatment. Artesunate (ART), a derivative of artemisinin, has shown radiosensitization effect in previous studies. However, such effects of ART have not yet been revealed for cervical cancer cells...






    Dienstag, 8. Oktober 2013

    Oral Artesunate Therapy for Colorectal Cancer

    Cheap anti-malaria drug shows promise against colorectal cancer

    A Randomised, Double Blind, Placebo-Controlled Pilot Study of Oral Artesunate Therapy for Colorectal Cancer

    Medical experts say a common malaria drug could have a significant impact on colorectal cancer providing a cheap adjunct to current expensive chemotherapy
    November 18 2014



    Cheap anti-malaria drug shows promise against colorectal cancer

    "The survival beyond 2 years in the artesunate group was estimated at 91% whilst surviving the first recurrence of cancer in the placebo group was only 57%."


    Fig. 4.
    Survival recurrence curves predicted by Cox proportional hazards model. Patient CRC21 was assumed to be missing completely at random (please see Supplementary Table 1 for a full sensitivity analysis). In the placebo group 2 patients died within a year (108, 170) days leaving 10 (83%) in the study, another 2 within the next year (383, 663 days) leaving 8 (66%) in the study and the other two died within the third year of the follow up (749 and 990, respectively) leaving 50% patients beyond the third year. The only death in the artesunate group happened after 552 days leaving 9 patients (90%) surviving beyond the third year. These crude estimates support the estimates from the data above.


    A Randomised, Double Blind, Placebo-Controlled Pilot Study of Oral Artesunate Therapy for Colorectal Cancer

    Montag, 29. August 2011

    Antitumor Activity of Artemisinin and Its Derivatives

    Antitumor Activity of Artemisinin and Its Derivatives: From a Well-Known Antimalarial Agent to a Potential Anticancer Drug

    Journal of Biomedicine and Biotechnology
    Volume 2012 (2012), Article ID 247597, 18 pages
    http://dx.doi.org/10.1155/2012/247597

    Review Article
    Antitumor Activity of Artemisinin and Its Derivatives: From a Well-Known Antimalarial Agent to a Potential Anticancer Drug

    Maria P. Crespo-Ortiz1 and Ming Q. Wei2

    1 Department of Biomedical Science, Faculty of Basic and Health Science, Santiago de Cali University, Pampalinda Campus, Cali, Colombia
    2 Division of Molecular and Gene Therapies, Griffith Health Institute and School of Medical Science, Griffith University, Gold Coast Campus, Southport, QLD 4222, Australia

    Abstract

    Improvement of quality of life and survival of cancer patients will be greatly enhanced by the development of highly effective drugs to selectively kill malignant cells. Artemisinin and its analogs are naturally occurring antimalarials which have shown potent anticancer activity. In primary cancer cultures and cell lines, their antitumor actions were by inhibiting cancer proliferation, metastasis, and angiogenesis. In xenograft models, exposure to artemisinins substantially reduces tumor volume and progression. However, the rationale for the use of artemisinins in anticancer therapy must be addressed by a greater understanding of the underlying mechanisms involved in their cytotoxic effects. The primary targets for artemisinin and the chemical base for its preferential effects on heterologous tumor cells need yet to be elucidated. The aim of this paper is to provide an overview of the recent advances and new development of this class of drugs as potential anticancer agents.



    Antiproliferative effects of artemisinin on human breast can... : Anti-Cancer Drugs


    Anticancer Drugs. 2012 Apr;23(4):370-9. doi: 10.1097/CAD.0b013e32834f6ea8.

    Antiproliferative effects of artemisinin on human breast cancer cells requires the downregulated expression of the E2F1 transcription factor and loss of E2F1-target cell cycle genes.


    Artemisinin, a sesquiterpene phytolactone derived from Artemisia annua, is a potent antimalarial compound with promising anticancer properties, although the mechanism of its anticancer signaling is not well understood. Artemisinin inhibited proliferation and induced a strong G1 cell cycle arrest of cultured MCF7 cells, an estrogen-responsive human breast cancer cell line that represents an early-stage cancer phenotype, and effectively inhibited the in-vivo growth of MCF7 cell-derived tumors from xenografts in athymic nude mice. Artemisinin also induced a growth arrest of tumorigenic human breast cancer cell lines with preneoplastic and late stage cancer phenotypes, but failed to arrest the growth of a nontumorigenic human mammary cell line. Concurrent with the cell cycle arrest of MCF7 cells, artemisinin selectively downregulated the transcript and protein levels of the CDK2 and CDK4 cyclin-dependent kinases, cyclin E, cyclin D1, and the E2F1 transcription factor. Analysis of CDK2 promoter-luciferase reporter constructs showed that the artemisinin ablation of CDK2 gene expression was accounted for by the loss of CDK2 promoter activity. Chromatin immunoprecipitation revealed that artemisinin inhibited E2F1 interactions with the endogenous MCF7 cell CDK2 and cyclin E promoters. Moreover, constitutive expression of exogenous E2F1 prevented the artemisinin-induced cell cycle arrest and downregulation of CDK2 and cyclin E gene expression. Taken together, our results demonstrate that the artemisinin disruption of E2F1 transcription factor expression mediates the cell cycle arrest of human breast cancer cells and represents a critical transcriptional pathway by which artemisinin controls human reproductive cancer cell growth.

    Freitag, 8. Juli 2011

    Zeitungsartikel

    Potential New Natural Cancer Treatments - Artesunate

    Artesunate, Artemisinin & Artemether
    Are you looking for a cancer treatment that attacks, and kills cancer cells with little harm to healthy cells? Now add, it should have zero to minimal side effects when administered properly, cost less than $3.00 per day for treatment, and obtain excellent results. The answer may be closer than you think.
    One of the most promising new cancer treatment possibilities is Artesunate, a standardized pharmaceutical grade derivative of Artemisinin from the Artemisia annua plant, also known as Sweet Wormwood or Sweet Annie. Artemisia annua has been used in traditional Chinese medicine for thousands of years. In fact, records of its use were unearthed in an ancient Han Tomb at Mawangdui outlining treatment for malaria with Artemisia. Also discovered, was a small region in Viet Nam that has been quietly relying on the Artemisia Anna plant for its malaria healing powers.
    As a result of these discoveries, in the 1960’s the Chinese began using this plant to treat malaria. In the 1970’s the World Health Organization began investigating Artemisia annua as a malaria cure when Quinine became less effective. And in 1972, Artemisinin was isolated from the plant by Dr. Tu Youyou of China as one of its principal active ingredients. For this discovery and his work with Artemisinin, Dr Tu received a Nobel Prize in 2015.

    Practical advices how to use Artemisia annua...

    Potential New Natural Cancer Treatments - Artesunate


    Die Biologische Chemotherapie mit Artemisinin/Artesunate ist ein vielversprechender und nebenwirkungsarmer Therapieansatz

     






    Artesiminin/Artesunate

    Einige natürliche Stoffe haben die Eigenschaft, Stoffwechselprozesse einer Tumorzelle zu blockieren. Die kann zum Untergang einer Tumorzelle führen. Dies ist das Ziel einer Therapie mit einem biologischen Chemotherapeutikum. Dabei kann nur ein Stoff oder eine Kombination von mehreren Stoffen, die dann in Summe mehrere Stoffwechselprozesse blockieren, verwendet werden. Bei der intravenösen Gabe kann wesentlich mehr Wirkstoff aufgenommen werden, als bei der oralen Aufnahme durch Kapseln.
    Artesunate-Infusionen bei Krebs - Ein naturheilkundliches Zytostatikum aus dem einjährigen Beifuß
    Der aus dem einjährigen Beifußes (Artemisia annua) gewonnene, natürliche Wirkstoff Artemisinin hat in mehreren internationalen Studien gezeigt, dass er eine deutliche zytostatische Wirkung auf Krebszellen hat. Mit Artesunate, einem halbsynthetischen Derivat, steht damit ein effektiver Wirkstoff für die naturheilkundliche und komplementäre Tumorbehandlung zur Verfügung. Das natürliche Artemisinin wurde bereits von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Liste der „unentbehrlichen und wichtigen Arzneimittel“ aufgenommen. Wir beschränken uns bei unserer Betrachtung auf das halbsynthetische, wasserlösliche Artesunate, weil damit eine definierte Wirkstoffmenge und Qualität zur Verfügung steht. 
    Ein komplexer Wirkmechanismus führt zur Zerstörung von Krebszellen und zur Hemmung der Gefäßbildung von Tumoren.
    Tumorzellen haben aufgrund ihrer extrem beschleunigten Zellteilungsrate wesentlich höhere Eisenkonzentrationen als gesunde Zellen. Gelangt Artesunate in die stark eisenbeladenen Krebszellen, werden spontan große Mengen von sogenannten freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies) freigesetzt, welche die Krebszellen schädigen und schließlich zerstören. Neuere Untersuchungen zeigen, dass Artesunate hemmend in die Gefäßneubildung des Tumors eingreift. Auf diese Weise können die Tumorzellen von der Blutversorgung abgeschnitten und ausgehungert werden; dies verringert die Möglichkeit der Bildung von Metastasen.
    Eine Behandlung mit Artesunate kann auch bei Krebsarten erfolgreich sein, bei denen konventionelle Therapien keine positiven Reaktionen bewirken konnten. Auch bei besonders aggressiven Krebserkrankungen wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, akuter Leukämie oder dem Dickdarmkarzinom sind die bisherigen Ergebnisse sehr vielversprechend.

    Biologische Chemotherapie

    Malaria-Medikament Artesunat aktiviert Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod

    Pressemitteilung Nr. 229/2011
    8. Juli 2011
    Artesunat 460x175 Heidelberger Wissenschaftler untersuchen zelluläre Prozesse beim Abtöten von Brustkrebszellen
    Mit Artesunat behandelte Krebszellen zeigen fragmentierte Mitochondrien (grün) sowie Lysosomen (rot), die sich in der Nähe des Zellkerns angesammelt haben. Unbehandelte Krebszellen weisen demgegenüber typischerweise vernetzte Mitochondrien und durch die gesamte Zelle verteilte Lysosomen auf.
    Die aus einer Heilpflanze gewonnene Wirksubstanz Artemisinin kann nicht nur in der Malaria-Behandlung, sondern möglicherweise auch in der Krebsbehandlung Anwendung finden. Die zellulären Abläufe beim Abtöten von Brustkrebszellen mit Hilfe von Artesunat, einem Derivat des Artemisinin, haben Wissenschaftler des BioQuant-Zentrums der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) untersucht. Sie konnten zeigen, dass membrangebundene Zellorganellen, die sogenannten Lysosomen, und das dort vorhandene reaktive Eisen eine zentrale Rolle beim Artesunat-induzierten programmierten Zelltod der Krebszellen spielen. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Biological Chemistry“ veröffentlicht.

    Malaria-Medikament Artesunat aktiviert Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod - Kommunikation und Marketing - Universität Heidelberg


    Artemisinin our Ultimate Cancer Weapon a Gift from China - Jeffrey Dach MD

    Sonntag, 29. Mai 2011

    Resistenz gegen Chemoprävention - Wenn sich Tumorzellen nicht bremsen lassen

    Resistenz gegen Chemoprävention: - LMU München Resistenz gegen Chemoprävention: Wenn sich Tumorzellen nicht bremsen lassen München, 27.05.2011 In der Krebstherapie kommen Naturstoffe vor allem im Rahmen der Chemoprävention zum Einsatz: Dann sollen Vorläufer von Krebszellen daran gehindert werden, Tumoren oder Metastasen zu bilden. Ein Team um die Privatdozentin Dr. Beatrice Bachmeier vom Klinikum der Universität München und Professor Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konnte nun einen Mechanismus nachweisen, mit dessen Hilfe Tumorzellen einer Chemoprävention entgehen – und die Therapie versagen lassen. Untersucht wurden Brustkrebszellen, die nicht auf das Präparat Artesunate reagieren. Dieses Mittel wird auch als Malaria-Medikament eingesetzt und ist den natürlich vorkommenden Artemisinen verwandt, einer in Beifußgewächsen vorkommenden Pflanzenstoffgruppe. Artemisine verursachen praktisch keine Nebenwirkungen und könnten auch von Risikopatienten dauerhaft eingenommen werden, um das Krebsrisiko zu senken oder dem Fortschritt der Erkrankung entgegenzuwirken. Wie das Team um Bachmeier und Efferth nun aber zeigen konnte, werden manche Tumorzellen mithilfe des Transkriptionsfaktors NF-κB dagegen resistent. Dieses Molekül ist in gesunden Zellen weniger aktiv als in Krebszellen – und gilt bereits als potenzielles Ziel in der Tumortherapie. Wird NF-κB aktiviert, kann die Zelle nicht mehr in die Apoptose getrieben werden, den programmierten Zelltod – und unterliegt damit nicht mehr der Wachstumskontrolle des Körpers. „Wir haben nun den für die Resistenz verantwortlichen Faktor identifiziert“, sagt Bachmeier. „Wir hoffen nun, dass dies die Möglichkeit eröffnet, gezielt die Kontrolle über den Transkriptionsfaktor zu gewinnen, so dass die Chemoprävention wieder wirken kann.“ (suwe) (PloS One, 26. Mai 2011)

    Freitag, 1. April 2011

    ARTEMISIA und KREBS: Fragen und Antworten

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    ARTEMISIA UND KREBS: FRAGEN UND ANTWORTEN
    Ein Interview mit Dr. Hans-Martin Hirt

    Frage: Herr Dr. Hirt, Sie waren von 1976-1979 am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg tätig, als Doktorand, was haben Sie dabei gelernt? 

    Dass das erste und wichtigste Medikament im eigenen Körper steckt: Ich arbeitete daran, wie der Körper während einer Krebserkrankung einen Abwehrstoff produziert (Interferon), der sowohl Krebszellen  zerstören kann, als auch Mikroorganismen ganz allgemein!

    Was würden Sie Studenten und Universitäten raten?

    Ganz wichtig: Unabhängig von der Industrie zu forschen. Besser ein Professor hat nur 2 Doktoranden , die aus Steuergeldern finanziert, ehrliche Forschung betreiben, als 20 Doktoranden, die von der Industrie finanziert werden, um solange zu forschen, bis das Ergebnis den Erwartungen der Auftraggeber entspricht.

    Was hinterlassen Sie der Nachwelt?

    Jede Menge schwachradioaktive Substanzen, für die es kein sicheres Endlager gibt. Das ärgert mich bis heute, und heute ganz besonders: Es gäbe soviele Themen für Doktorarbeiten, die umweltverträglich durchgeführt werden könnten (z.B. Bewertung traditioneller Medizin): Aber nein, es muss radioaktiv gearbeitet werden, wenn Mann oder Frau es zu etwas bringen will. Je mehr radioaktive Warnschilder im Institut umso höher der Ruf des Professors.

    Heute interessieren Sie sich für Heilpflanzen; warum haben Sie nicht gleich 1976 darüber geforscht?

    Das war ja mein Wunsch. Aber der Leiter des DKFZ erklärte mir, man habe das ganze Pflanzenreich durchgeackert und es gebe nichts Neues mehr zu entdecken! Was für eine traurige Antwort...und noch trauriger: auch die heutigen Krebsforschungszentren sind anscheinend noch immer dieser Meinung. Man forscht über Einzelsubstanzen, weil diese patentierbar sind; Pflanzenextrakte sind von vornherein uninteressant, da nicht patentierbar und damit nicht „im Sinne des Erfinders“. Ander Länder, z.B. Belgien, sind offener für die Forschung an Gesamtextrakten!

    Aber da gab es doch einen Professor Eff. am DKFZ, der zum Thema Artesunate forschte!
    (Namen bewusst abgekürzt).

    Richtig, und der arbeitet heute an der Uni Mainz. Wer arbeitet nun noch ernsthaft an Naturstoffen dort, ich meine ohne Druck der Industrie, zum Wohle der Allgemeinheit? Dabei ist Artesunate (wasserlöslich gemachtes Artemisinin aus der Artemisia annua Pflanze) extrem gut verträglich. Und wir von anamed wollen beweisen, dass Artemisia Tee ebenso gut wirkt wie Artesunate!

    Artesunate, ist das schon patentiert?

    Ja klar, seit 1996, von Dr. Lai und Dr. Singh, Washington. Und dennoch hat Artesunate bis heute nicht den Eingang in die klassische Medizin erhalten. Der Grund ist einfach, wie uns sogar Dr. Singh bestätigt hat: "Artesunate ist viel zu billig, als dass die Industrie teure klinische Studien zahlen wollte!" Die Pharmaindustrie will nicht ihre teuren Zytostatika durch billige Pflanzeninhaltsstoffe ersetzen! Inzwischen gibt es unsicheres Artesunate im Internet als teure Kapseln zur Selbstmedikation zu kaufen, was wirklich keine Alternative ist.

    Herr Hirt, wie sind Sie zu dieser Pflanze gekommen?

    Ganz einfach, über Malaria. Artemisia annua wird seit 2000 Jahren in der asiatischen Volksmedizin gegen Fieber und Malaria eingesetzt. Seit den 90er Jahren isoliert die Industrie daraus einen Wirkstoff, das Artemisinin, ein Arzneimittel gegen Malaria. Die 244 anderen Wirkstoffe der Pflanze werden dabei als „Unreinheiten“ entsorgt! Leider wächst die Wildform aber nicht in den Tropen. Wir waren dann glücklich, im Jahr 1996 Zugang zu einer Züchtung zu bekommen, die auch in den Tropen wächst, und wir nennen sie "Artemisia annua anamed" oder abgekürzt "A-3".

    Und aus deren Blätter haben Sie dann einen Malariatee gewonnen. Ist der genauso aktiv wie das industrielle Artesunate?

    Richtig, wenn nicht noch besser! Insbesondere wenn man ihn 7 Tage oder länger trinkt. Und das gilt nicht nur für Malaria: Auch AIDS Symptome werden gelindert, und die Immunitätslage verbessert sich bei vielen AIDS Patienten ganz wesentlich, wir brauchen auch dafür keine Artesunate Tabletten mehr. Wir haben Berichte darüber aus Afrika, Europa und Asien. Wer immer darüber klinische Studien machen will, ist herzlich willkommen.

    Und wie kamen Sie zu Krebs?

    Nicht wir kamen darauf, sondern unsere Mitarbeiter in über 1000 Artemisiaprojekten in 75 Ländern. Sehen Sie: Krebs und AIDS sind oftmals verbunden: AIDS Patienten leiden manchmal an einem Hautkrebs namens Karposi Sarkom, der sich mit A-3 Tee wesentlich verbessern kann. Also haben unsere anamed-Ärzte und anamed-Patienten den Tee auch bei anderen Krebsarten ausprobiert.

    Und da hilft er immer?

    Das ist unmöglich. Dann bräuchten wir uns ja nicht mehr gesund zu verhalten, gäbe es ein harmloses Mittel, das immer zur Heilung führen würde! Also A-3 Tee hilft manchmal nicht, manchmal wenig, und manchmal überraschend gut.

    Kann er auch schaden?

    Warum nicht. Wir haben das bei 3 Leukämiepatienten gesehen, und das ist verständlich: Wir sehen ja z.B. bei AIDS Patienten, dass eine ganz bestimmte Art von weißen Blutkörperchen (genannt T-Helferzellen) in ihrer Vermehrung durch A-3 Tee gefördert wird. Habe ich also genau eine Leukämie dieser Zellen, wird Artemisia Tee logischerweise die Leukämie verschlimmern. Wir sahen aber auch schon Leukämiepatienten, deren Zustand sich nach A-3 Gabe verbessert hat; Hier war die Leukämie offensichtlich eine "Entgleisung" eines anderen Stammes von Leukozyten. Forschung dazu ist willkommen, wer diese nicht abwarten will, forscht an sich selber als mündiger Patient.

    Ist das nicht gefährlich, einen Tee gegen so eine schwerwiegende Krankheit zu empfehlen?

    Da haben Sie recht, wenn man sich das "Vorurteil" gegen Tee ansieht: "Ein Tee nützt und schadet nichts, deswegen kann man ihn unbedenklich trinken". Das ist natürlich Unsinn: Machen Sie einen Tee aus einer giftigen Pflanze und Sie liegen heute Abend schon auf dem Friedhof. Wir empfehlen diesen A-3 Tee, weil er in Reichweite der Bevölkerung liegt. In Deutschland verkaufen wir 50 Gramm zu 12 Euro. Die selbe Menge Blätter können Sie auch mit Stengeln vermischt, gemahlen und in Kapseln verpackt, bei irgendwelchen Internetfirmen beziehen, dann zahlen sie dafür 600 Euro (!). Wem auch 12 Euro für eine Packung Tee zu viel Geld ist, der baut unsere A-3 Pflanze im eigenen Garten an! Dadurch dass wir standardisierte Samen verwenden und unsere Ernte laufend analysieren lassen, können wir einen standardisierten Tee anbieten, was z.B. seinen Gehalt an Artemisinin und Flavonoiden betrifft, die im Krebsgeschehen einen wichtigen Einfluss haben.

    Wird dieser Tee in Apotheken verkauft?

    Nein. Apothekenüblicher „Artemisia annua Tee“ besteht aus gehäckseltem Kraut einer artemisinin-armen Wildform, mit etwa 80% Stengelanteil („Herba Artemisiae annuae“) Wir dagegen streifen nur die Blätter in mühseliger Kleinarbeit ab, von einer artemisininreichen Züchtung („Folia Artemisiae annuae, subspecies anamed“), kurz „A-3“

    Können Sie uns helfen, an Artesunate zu kommen?

    Nein. Es ist nicht unser Aufgabengebiet, verschreibungspflichtige Arzneimittel aus Belgien einzuschmuggeln. Wir halten A-3 Tee auch für viel besser geeignet: Er enthält laut der berühmten Duke–Liste insgesamt 20 antitumorale Wirkstoffe, ein Mix an Waffen der es dem Tumor unmöglich macht, eine Resistenz gegen z.B. Artemisinin, zu formen.

    Können Sie uns erklären, wie Artemisinin gegen manche Krebsarten wirkt?

    Artesunate, oder in unserem Fall das im Tee gelöste Artemisinin, hat mehrere Wirkungen gegen Krebs: Krebszellen haben im Vergleich zu Normalzellen meist einen erhöhten Eisengehalt. Das wird ihnen zum Verhängnis, wenn sie mit Artemisinin in Kontakt kommen: Artemisinin enthält eine Peroxidbrücke im Molekül, diese bricht beim Kontakt mit Eisen auf, es werden "Radikale" gebildet und diese verbinden sich nun mit den Krebszellen, was zum Zelltod führt.

    Ist das der einzige Wirkungsmechanismus?

    Nein. Artemisinin, und ich denke mehr noch der A-3 Tee, führt zur Immunsteigerung, was wir ja gerade bei unseren AIDS Patienten sehr gut sehen. Sehen Sie, ein Tumor ist ein Fremdkörper wie ein Embryo im Mutterleib: Die Schwangere hat ganz natürlich eine geringe Immunität, damit sie den Embryo nicht abstösst. Ein Tumor schwächt die Immunität seines Wirtes, um nicht abgestoßen zu werden. Mittels einer Immunsteigerung müsste es dem Körper wieder möglich sein, den Tumor als Fremdkörper zu bekämpfen und abzustoßen. Artemisinin führt in manchen Fällen zur Immunsteigerung, in manchen Fällen zur Immunschwächung. Artemisia Tee enthält zusätzlich noch die Immunstimulantien Astralgin,Coumarin und Eupatorin. Eine noch höhere Immunsteigerung erreichen unsere AIDS Patienten übereinstimmend mit der Einnahme von Moringa Blattpulver; das ist ganz einfach ein Erfahrungswert.

    Stirbt der Krebs dann ab?

    In unserer Erfahrung bei etwa 50 krebskranken Hunden wird das Krebsgeschwulst nicht unbedingt kleiner, sondern "schläft ein"; das deckt sich mit der anerkannten Tatsache, dass Artemisinin die Bildung von neuen Blutgefässen (Angiogenese) verhindert, die normalerweise in das Krebsgeschwulst hineinwachsen, um den Krebs mit Nährstoffen zu versorgen. Man nennt das Störung der Angiogenese, Störung der Bildung von Blutgefässen. Also dort, wo Artemisinin wirkt, wird der Krebs "abgewürgt". Damit das gleichmässig erfolgt, ist es gut, A-3 Tee über einen langen Zeitraum in einer verträglichen Dosis einzunehmen, also keine Pausen einzulegen.

    Und während einer Chemotherapie?

    Auch dort empfehle ich die versuchsweise zusätzliche Gabe von A-3 Tee. Warum? Krebszellen sind intelligent. Während der Chemotherapie entwickeln sie Mechanismen, diese Zellgifte wieder aus der Zelle zu werfen, sie werden resistent. Im positiven Fall verhindert Artemisinin diesen Mechanismus; die Tumorzelle stirbt dann zwangsweise ab. So verstärkt Artesunate die Wirkungen mancher Zytostatika, z.B. von Cisplatin, Adriamycin, Gemcitabin und Temozolomid. Aber: Im negativen Fall würde Artemisinin den Abbau des Chemotherapeutikums beschleunigen.

    Und während einer Bestrahlung?

    Auch dort empfehle ich die zusätzliche Gabe von Artemisia Tee, in Abstimmung mit einem dafür offenen Arzt. Warum? Manche Tumorzellen werden durch Artemisinin sehr viel strahlenempfindlicher; auf Normalzellen dagegen hat das fast keine Auswirkungen. (Universität Tübingen). Sagen Sie daher Ihrem Onkologen/Radiologen, dass Sie gleichzeitig A-3 Tee nehmen und dass daher evtl. die Strahlendosis erniedrigt werden kann - oder ganz darauf verzichtet werden kann.

    Und was ist, wenn der Krebs „bösartig“ ist?

    Ich wehre mich dagegen, dem Patient mit dieser Diagnose Todesangst einzuflößen. Beispiel: Durch Früherkennungsmaßnahmen werden bei älteren Männern auch Karzinome entdeckt, die keine Beschwerden bereiten, sehr langsam wachsen und auch ohne Behandlung nicht lebensverkürzend wären. Die wichtige Frage ist daher doch zuerst, lässt sich dieser bösartige Tumor durch Artemisia annua oder andere nicht belastende Mittel zum „Einschlafen“ bewegen?

    Was soll ich denn nun tun, wenn bei mir ein Tumor entdeckt wird?

    Erstens: Ruhe bewahren. Zweitens: Einen Arzt finden, der an Heilpflanzen interessiert ist bzw. vielleicht sogar schon ein A-3 Experte ist. Drittens: Ein gesundes Leben führen: Pro Tag eine Stunde Bewegung an der frischen Luft. biologisch ernähren, nicht rauchen, wenig oder kein Alkohol zu sich nehmen, psychisch stabil bleiben. Viertens: A-3 Tee trinken oder die gleiche Dosis A-3 Pulver in Joghurt einrühren, wie in unserer Literatur beschrieben; je nach Schwere der Krankheit 5 oder 10 g pro Tag; Fünftens: Wenn keine Beschwerden da sind, in Zusammenarbeit mit dem Arzt die Wirksamkeit von A-3 Tee testen. Unnötige Biopsien (Gewebsentnahmen) z.B. von einem „schlafendem“ Prostatakrebs können erst recht zu Metastasen führen. Nach 4 Wochen Labortests durchführen: Blutwerte wurden normal(er)? Tumorwachstum gestoppt/verlangsamt ? Tumormarker reduziert? Wenn das alles mit nein zu beantworten ist, ist A-3 Tee allein wahrscheinlich wirkungslos; dann würde ich Eisen/A-3 Kombination oder Moringa/A-3 Kombination versuchen, ausführlich beschrieben in unserer Publikation Bestellnr 202. Wenn auch das nichts bringt, konventionelle Therapie beginnen, erneut zusätzlich Artemisia Tee und bei mutlosen, schwachen Patienten noch zusätzlich Moringa Pulver. Das Ganze wenn immer möglich bei gleichzeitiger ärztlicher Begleitung.

    BEMERKUNG: Dieses Interview ersetzt keine ärztliche Beratung. Dr. Hans-Martin Hirt ist von Beruf Pharmazeut, er betreibt keine Apotheke. Er ist hauptamtlich in der Entwicklungspartnerschaft tätig, er ist kein Onkologe. Die Organisation "anamed" kann A-3 Tee und Moringapulver nur als Rohstoff anbieten, beide sind nicht als Medikament zugelassen. "anamed" fördert den Eigenanbau dieser Pflanzen, vor allem dort, wo kein Arzt mehr arbeitet! Ausführliche Literatur erhältlich unter www.anamed.net

    Card

    Montag, 1. Januar 2007

    Pilze - Mushrooms

    Chaga - sibir. Birkenpilz - betulinic acid

     



     

    The last section includes 340 Research Papers



    1. In 1960, the U.S. National Cancer Institute noted a report that a decoction of Chaga had been used successfully to treat cancer in Australia. Well known for stimulating the immune system, Chaga was approved for public use against cancer by the Medical Academy of Science in Moscow in 1955.

    2. John Pezzuto of the University of Chicago is quoted as "the activity of the Betulinic acid is one of the most promising discoveries amongst 2500 plant extracts studied." The Betulinic acid contained in Chaga covers the full spectrum of immune stimulating effects found in similar medicinal mushrooms such as Maitake and Shiitake mushrooms.

    3. Russian and Japanese medical professionals both contend Chaga is many times more effective than Ganoderma Lucidum or Phellinus Linteus. The International Agriculture Development Institute in Korea confirms such claims.

    4. The Japanese Cancer Society claims Chaga plays an important role in combating cancer and it jointly used with pharmacology drugs and chemotherapy diminishes their side effects.

    5. "It is a fact that Chaga, placed into a birch bark casket, acquires more expressed therapeutic properties. Bioactive substances of the white part of birch bark having triterpenic bonds - betulin, lupeol, betulinic acid, etc. - possess anti-cancerous activity, causing apoptosis (programmed cell death) of cancerous cells and this is transfered to Chaga, thus strengthening its properties..", says Galina Mikhaylovna Fedoseeva the Chairman of the Department of Pharmacognosy and Botany of Irkutsk State Medical University, professor, Doctor of the pharmaceutical sciences.

    6. Numerous studies also indicate a 50% reduction in glycemic peaks are achieved due to the Beta Glucan effects on blood sugar levels. There are over 1000 research papers on Beta Glucan activity including studies from Harvard Medical School, National Cancer Institute, the Department of Agriculture and others. These studies prove Beta Glucan are external immunomodulators to keep one's immune system in a highly prepared state.


    340 Research Papers Chaga